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Die Peloponnes in Griechenland

Peloponnes ist eine Halbinsel, die sich im Süden von Griechenland befindet. Rund eine Million Einwohner sind hier zu Hause. Die Balkanhalbinsel langt sehr weit in das Mittelmeer hinein und wird im Osten von der Ägäis und im West von Ionischen Meer begrenzt. Ganz ursprünglich war Peloponnes eine reine Insel, wurde jedoch durch die Nord-Verschiebung der afrikanischen und saudiarabischen Platte immer mehr ans das Festland herangedrückt. Bis heute kann man deutliche Spuren dieser Verschiebung an den zahlreichen Faltengebirgen erkennen.

Die Erde spaltet sich an vielen Stellen, was der Landschaft ihr charakteristisches Bild verleiht. Bis heute halten die Verschiebungen der beiden Platten an, sodass Peloponnes zu den erdbebengefährdetsten Gebieten in ganz Europa zählt. Bekannte Städte auf dieser Halbinsel sind Egio, Kalamata, Korinth und Patras. Zu den bekanntesten antiken Stätten der Insel gehört die Stadt Argos, der Apollontempel von Bassai sowie das Zeusheiligtum und die Sportstätten von Olympia. Erreichen kann man die Halbinsel über mehrere Brücken über den Kanal von Korinth, die mit dem Festland verbunden sind. Im Westen befindet sich die eindrucksvolle Rio-Andirrio-Brücke, die erst im Jahre 2004 eingeweiht wurde. Erschlossen ist die Insel durch ein meterspuriges Schmalspurbahnnetz, dessen Hauptstrecke von Athen über Korinth nach Patras, weiter nach Kalamata führt.

Peloponnes

Peloponnes @iStockphoto/aprott

Eine weitere Strecke gibt es im Landesinnern zwischen Korinth und Kalamata. Zudem gibt es eine normalspurige Neubaustrecke bis Korinth. Des weiteren wird die griechische Halbinsel von zwei Autobahnen bzw. Schnellstraßen durchquert, die beide gebührenpflichtig sind. Beide Straßen treffen vor dem Isthmus von Korinth aufeinander und führen von dort aus nach Athen.

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