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Kreta in Griechenland

Kreta ist mit einer Fläche von über achttausend Quadratkilometern die größte griechische Insel. Die heutige Inselhauptstadt ist mit 140 000 Einwohnern Heraklion im Norden der Insel. Die Insel ist 260 Kilometer lang und grenzt das nördlich gelegene Ägäische Meer vom Lybischen Meer im Süden ab.

Die Landschaft im Inneren der Insel ist gebirgig, wobei das Ida-Gebirge mit dem höchsten Berg der Insel, Psiloritis, eine Höhe von 2 456 Metern misst. In den Gebirgen befinden sich fruchtbare Hochebenen, die intensiv landwirtschaftlich genutzt werden.

Zu dem Gebiet von Kreta gehören einige Inseln, von denen Gavdos den südlichsten Punkt Europas bildet. Die unbewohnten Inseln Koufonissi und Chrissi wecken mit ihren schneeweißen Stränden Südseegefühle. Sie werden von Makrigialos aus im Sommer täglich von Ausflugsboote angefahren. Auf Koufonissi befinden sich sogar noch Überreste einer römischen Stadt.

Der größte Wirtschaftszweig Kretas ist der Tourismus. Entlang der gesamten Nordküste befinden sich ausgedehnte Strände mit Hotelanlagen und Feriensiedlungen. Die Südküste ist aufgrund der felsigen und großteils steilen Küste weniger besiedelt. In der Landwirtschaft werden hauptsächlich Wein, Oliven und Obst angebaut, wobei die Olivenölproduktion den größten Teil einnimmt. Über vierzig Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche ist mit Olivenbäumen bepflanzt. Einer der ältesten Olivenbäume der Welt steht in Kavousi in Nordostkreta.

Kreta

Kreta ©iStockphoto/Anna_Jedynak

Das Klima auf der Insel ist mit dreihundert Sonnentagen im Jahr sehr ausgeglichen. Neben Zypern ist Kreta die sonnigste Insel im Mittelmeerraum. Die Winter sind mild und regenreich, wobei es in den Gebirgen auch zu Schneefall kommt. An der Afrika zugewandten Südküste sind die Temperaturen dagegen sehr hoch.

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