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Zakynthos

Wörtlich übersetzt bedeutet Zakynthos „Die Bewaldete“, was wohl auf den einstigen, großen Waldbestand der Insel zurückzuführen ist.

Von Wäldern ist auf der Insel heute dank des Schiffbaus der Venezianer nicht mehr viel zu sehen, dafür aber dominieren überall Olivenhaine und Weinberge, Zitrusbäume und Blumen en masse das Landschaftsbild – kein Wunder, dass die Venezianer, die die Insel über fünf Jahrhunderte besetzt hatten, sie „Fiore di Levante“, Blume des Ostens nannten.

Zante, wie Zakynthos auch liebevoll genannt wird, ist die südlichste der Ionischen Inseln. Im Prinzip hat sie alles, was einen Griechenland-Urlaub ausmacht: Lange Strände, alte Kulturen, romantische Sonnenuntergange, während man sich den lokalen Wein in einer urigen Taverne schmecken lässt. Bekannt ist die Insel zum Beispiel für die nur vom Meer zugängliche Schmugglerbucht Shipwreck Bay, die Blauen Grotten bei Kap Skinari im Norden der Insel und die „Schildkröteninsel“ Marathonisi mit ihrem traumhaft großen Strand.

Während die Riffe vor Marathonisi die Taucher und Schnorchler magisch anziehen, erweckt der Strand vor allem wegen seiner Schildkröten die Aufmerksamkeit von Urlaubern wie Anwohnern. Zante ist einer der Hauptnistplätze der bedrohten Tiere namens Caretta caretta und so wundert es nicht, dass schon mal ein ganzer Strand gesperrt wird, weil die Panzertierchen zur nächtlichen Eiablage schreiten. Zum Schutz der Schildkröten existiert seit 1999 auch ein Meeresnationalpark, der gegen eine geringe Gebühr besucht werden kann.

Zakynthos

Zakynthos @iStockphoto/rusm

Erreichbar ist Zakynthos entweder per Flugzeug oder per Schiff: Die Fähren legen in Kyllini ab und landen etwa eine Stunde später in der Inselhauptstadt Chora.