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Ätolien, Akarnanien und Evritanien

Jeder, der sich schon einmal mit Griechenland befasst oder dort schon einmal seinen Urlaub verbracht hat, konnte feststellen, dass es in diesem imposanten Land kaum einen Ort gibt, der nicht in irgendeiner Form auf eine besonders lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken kann. Selbst die kleinsten Ortschaften verfügen über antike Ruinen oder Funde, die in der näheren Umgebung entdeckt wurden.

Oft reichen die Funde bis in die frühe Steinzeit zurück. Orte, die durch die vielen Kriege und Erdbeben zerstört wurden, können zumindest auf ihre lange Geschichte zurück blicken und darauf verweisen, dass es einmal antike Stätten auf ihrem Gebiet gegeben hat. Darüber hinaus fühlt sich beinahe jeder griechische Ort mit der großen griechischen Mythologie verbunden. Ortsnamen lassen sich oft durch Taten von Helden oder Göttern der Mythologie herleiten.

Aber auch in Griechenland gibt es einzelne Regionen, die offensichtlich von der Blüte der Antike ausgeschlossen blieben. Diese Regionen befinden sich im äußersten Nordwesten des mittelgriechischen Festlandes. Die Regionen Ätolien und Akarnanien waren zwar auch bereits in der Antike von Griechen bewohnt, aber auch von Illyrern, so dass dort ein außergewöhnlicher Dialekt gesprochen wurde, der für die Landsleute aus den übrigen Gebieten nur schwer verständlich war. Erst relativ spät, im fünften Jahrhundert v. Chr. gab es hier Einflüsse der griechischen Hochkultur.

Ätolien

Ätolien ©iStockphoto/jophil

Evritanien war während der Antike sehr schwer zugänglich, da es sich um unwegsames Gebirgsgelände handelte. Diese Region war hauptsächlich von Hirten bewohnt. Selbst heute noch ist Evritania die Region Griechenlands, die am schlechtesten erschlossen ist.

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