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Kefalonia

Der unbestritten schönste Teil Kefalonias ist der Norden mit dem herrlichen Strand von Mirtos mit seiner weißen Steilküste, der Tropfsteinhöhle von Drogarati, deren Akustik sogar so gut ist, dass darin Konzerte stattfinden, sowie dem unterirdischen See Melissáni, der mit Booten befahrbar ist und dessen 39 Meter tiefes Wasser geheimnisvoll-türkisfarben leuchtet, sobald ein Sonnenstrahl darauf trifft.

Viele der wunderbar idyllisch gelegenen Strände sind nur mit dem Boot erreichbar, man kann also sichergehen, dass nicht allzu viele andere Urlauber die Strandidylle stören. Auch die verstreut an der Küste liegenden, kleinen Dörfer wie etwa das pittoreske Assos bezaubern ihre Besucher.

Aber auch der Süden der Insel hat seine Reize, etwa den großen Sandstrand von Avithos. Was bei uns noch als Geheimtipp weitergegeben wird, ist bei den Briten allerdings schon längst keiner mehr: Der Südteil von Kefalonia ist fest in britischer Hand und eben auch der Strand von Avithos. Sehr sehenswert ist die Ebene von Leivathó, ebenfalls im Süden gelegen: Hier findet man eine Vielzahl alter, uriger Dörfer, deren weiße Häuser und bunten Blumen schon weithin sichtbar leuchten. Argostóli, die Hauptstadt Kefalonias und vormals alt-venezianische Schönheit, musste bei einem Erdbeben im Jahr 1953 viele ihrer schönen alten Gebäude einbüßen.

Strand Kefalonia

Strand Kefalonia @iStockphoto/Tadej Zupancic

Übrigens: Die Kefalonen selbst bezeichnen ihre Insel scherzhaft ab und zu auch als das Irrenhaus Griechenlands. Wenn man sieht, wie nachts die Erdgeister angerufen werden und die Winzer ihre Rebstöcke streicheln gehen, ist man durchaus geneigt, das von Zeit zu Zeit auch zu glauben.