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Klima Griechenland / Beste Reisezeit Griechenland

Klimazonen:

Die Republik Griechenland weist auf Grund der das ganze Land durchziehenden Bergketten kein im ganzen Land einheitliches Klima auf. Allgemein lässt sich sagen, dass in flacheren Gebieten und besonders an der Küste das gemäßigte Mittelmeerklima vorherrschend ist. Typisch für dieses Klima sind heißen und besonders trockenen Sommer, während denen es in Griechenland bis zu 35°C warm werden kann und die milden, feuchteren Winter mit einer Durchschnittstemperatur von ungefähr 15°C und durchschnittlich 8 Regentagen pro Jahr.

Das Landesinnere und die Bergregionen weisen im Gegensatz zu den Küstengebieten ein stärker kontinentales Klima auf. Dort gibt es größere Temperaturschwankung. Im Sommer steigt die Höchsttemperatur auf bis zu 45°C wohingegen es im Winter deutlich kälter wird als an der Küste und manchmal sogar zu Frost kommen kann.

Jahreszeiten:

Anstatt der bei sonst üblichen vier Jahreszeiten wird das Wetter in Griechenland oft nur in drei Jahreszeiten eingeteilt. Der Sommer dauert von Mitte Juni bis Anfang Oktober und zeichnet sich durch hohe Temperaturen und große Trockenheit aus, die in manchen Jahren sogar zu Dürren führt. Während dieser Zeit ist auch das Waldbrandrisiko extrem hoch, da die Wälder auf Grund des Wassermangels trocken und ausgedörrt sind.

Der Winter, oder auch die Regenzeit, die von Oktober bis März dauert, und während der fast drei Viertel der gesamten Niederschlagsmenge fallen.
Der kurze Frühling, oder auch die Blütezeit, während der das ganze Land von einem bunten Blütenteppich überzogen ist. In dieser Zeit zwischen Mitte März und Mitte Juni können sowohl schöne, klare Frühlingstage als auch kurze Regenschauer vorkommen. In der Frühlingszeit steigen die Temperaturen langsam wieder, bis sie sich den Sommertemperaturen annähern.

Klima Griechenland

Klima Griechenland @iStockphoto/Jelena Veskovic

Beste Reisezeit Griechenland:

Zu welcher Jahreszeit die gewünschte Griechenlandreise durchgeführt werden sollte, hängt vor allem von der Art der geplanten Reise ab. Für einen erholsamen Badeurlaub an der Küste oder auf einer der zahlreichen wunderschönen Mittelmeerinseln bieten sich besonders die heißen und trockenen Sommermonate zwischen Juni und September an. Während dieser Zeit lockt das Mittelmeer mit Wassertemperaturen von bis zu 28°C und die geringe Regenwahrscheinlichkeit verspricht einen strahlend blauen Himmel und somit gute Erholung im Sommerurlaub.

Eine Reise in eine der Großstädte Griechenlands, wie zum Beispiel die Hauptstadt Athen sollte in dieser Jahreszeit allerdings eher unterlassen werden, da zu der großen Hitze, die über diesen Städten hängt, meist auch noch eine dicke Smogwolke kommt. Die antiken Sehenswürdigkeiten des Landes oder ein Kurzurlaub in der Großstadt sollten eher in den Frühlings- oder Herbstmonaten geplant werden. Im April und Mai, sowie im September und Oktober herrschen mit durchschnittlich 20°C die für anstrengende Besichtigungstouren angenehmsten Temperaturen vor, die den Griechenlandurlaub zu einem unvergleichlichen Kulturerlebnis machen.