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Weitere Sehenswürdigkeiten der Antike in Athen

Unbestritten sind Akropolis und Agora die Touristenmagnete Nummer 1 unter den Athener Sehenswürdigkeiten – aber sind sie auch die einzigen Sehenswürdigkeiten der Antike? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten:

Natürlich nicht, eine Stadt, deren Schicksal so eng mit ihrer Entwicklung als Stadtstaat und Geburtsstätte der Demokratie verbunden ist, verfügt natürlich über noch mehr Relikte aus dieser Zeit – und das nicht zu knapp. Zu ihnen zählt zum Beispiel die Pnyx, ein Hügel westlich der Akropolis, auf dem die Volksversammlungen abgehalten wurden, bis man sie ins Dionysos-Theater verlegte.

Die Hadriansbibliothek ist bis heute noch nicht vollständig ausgegraben. Lediglich die Westfassade des Peristyls steht heute noch dort. Die Ruinen findet man neben der ehemaligen Tsidarakis-Moschee nördlich der Akropolis.

Der Turm der Winde ist das am besten erhaltene, antike Bauwerk Athens. Was klingt wie ein mystischer Ort in einem Tolkien-Roman ist ein achteckiger Turm in unmittelbarer Nähe der Römischen Agora. Im Turm selbst befindet sich eine Wasseruhr, an der Außenfassade an jeder der acht Seiten eine Sonnenuhr. Sie fragen sich, was das nun mit Wind zu tun hat? Ganz einfach: Über jeder Sonnenuhr befindet sich ein Relief, das jeweils einen Windgott darstellt.

Pnyx

Pnyx @iStockphoto/Klaas Lingbeek- van Kranen

Sie sehen, Athen bietet noch eine ganze Menge mehr als „nur“ Akropolis und Agora. Wenn Sie möchten, entführt Sie die Stadt in die Vergangenheit und lässt für kurze Zeit eine große Kultur mit ihren wundervollen und einzigartigen Bau- und Kunstwerken erleben. Haben Sie Lust auf diese Zeitreise?