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Peloponnes

Kaum ein anderer Teil Griechenlands wird so stark mit der griechischen Geschichte in Zusammenhang gebracht wie die Peloponnes, jene Halbinsel im Süden Griechenlands, die bereits ab 15.000 v. Chr. besiedelt war.

Im Altertum waren die Stadtstaaten auf der Peloponnes die direkten Gegenspieler Attikas, allen voran Sparta, das sich erbitterte und blutige Auseinandersetzungen mit dem Rivalen Athen lieferte – und verlor.

Heute ist vom antiken Sparta bis auf einige wenige Reste nördlich der Stadt kaum mehr etwas zu sehen. Unter den Ruinen befinden sich neben Tempeln auch Nachweise für Römische Bäder und ein hellenistisch-römisches Theater. Das wohl interessanteste Objekt des (im wahrsten Sinne des Wortes) spartanischen Museums ist der Torso des Leonidas, eines Königs von Sparta.

Neben Sparta verlocken aber auch einige mykenische Bauwerke, beispielsweise in Pylos, und zahlreiche Überreste der so reichen und mächtigen Kulturen auf der Peloponnes von der Antike bis in die Neuzeit zu einem ausführlichen Besuch. Sie mögen es gern nostalgisch? Dann lassen Sie doch das Auto stehen und kommen Sie mit dem Zug! In Nafplio beispielsweise, übrigens eine in früheren Jahren sehr wehrhafte Stadt mit gleich drei Festungen und einem beeindruckenden Burgberg, befindet sich neben dem Bahnhofspark auch ein tatsächlicher Bahnhof (was keine Selbstverständlichkeit in Griechenland ist!), der an die Peloponnes-Eisenbahn angeschlossen ist.

Peloponnes

Peloponnes @iStockphoto/Terry Lawrence

Mit ihren Schrankenwärtern an jedem Bahnübergang, dem Weichenstellen per Hand und den herrlich alten Uniformen wirkt die Bahn, die tatsächlich ein normales Verkehrsmittel und kein Nostalgiezug ist, reichlich antiquiert. Vielleicht gerade deshalb ist eine Reise damit ja ein ganz besonderes Abenteuer?

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