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Piräus

Schon seit der Antike sind die Stadt Piräus und ihr Schicksal untrennbar mit der Metropole Athen verbunden. Kein Wunder, Piräus war schließlich bereits 493 v. Chr. der Hafen der heutigen griechischen Hauptstadt. Rund um die Anlegeplätze entstanden schon bald Siedlungen, Händler ließen sich nieder, mit der Zeit entstand die Stadt Piräus, die heute zum Großraum Athen-Piräus zählt.

Das antike Piräus war durch einen großen Wall, die sogenannten „Langen Mauern“, mit Athen verbunden. Sie sollten einen sicheren Transport der in Piräus gelöschten Waren auf die Athener Märkte garantieren. Noch heute sind Teile der Mauern gut sichtbar und erinnern an diese Zeiten.

Schon bald wurde das antike Piräus in die drei Teilhäfen Kantharos, Zea und Mounychia bzw. Mikrolimani aufgeteilt – eine Aufteilung, die übrigens auch noch heute gültig ist. Zea ist heute einer der größten Yachthäfen des Mittelmeers. Mikrolimani dagegen ist ein schönes Plätzchen zum Ausgehen: Gleich neben dem Hafenbecken mit seinen bunten Booten und schicken Yachten finden sich einige sehr bekannte Feinschmeckerrestaurants.

Piräus ist auch heute eher eine Durchgangsstation auf dem Weg zu den Inseln, ist Drehkreuz für alle wichtigen Fähren im östlichen Mittelmeerraum. Trotzdem schadet es nicht, sich links und rechts ein wenig umzuschauen.

Hafen in Piräus

Hafen in Piräus @iStockphoto/fazon1

Dann nämlich entdeckt man neben den typischen Cafés und Restaurants auch kleine Fisch- und Fleischmärkte, Gemüsemärkte und andere interessante Orte, die vor Lebendigkeit fast übersprudeln. Wenn Sie das nächste Mal Ihre Lieblingsinsel besuchen und in Piräus auf Ihre Fähre warten, schauen Sie sich ruhig einmal etwas genauer um und staunen Sie, wie viel des alten Piräus – wenn auch nicht auf den ersten Blick ersichtlich – in diesem modernen Hafen steckt.