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Xanthi

Obwohl Xanthi nicht so nah wie Alexandroupolis oder Didymoticho an der griechisch-türkischen Grenze liegt, ist die Stadt doch mehr als die anderen türkisch geprägt, was sicherlich auch damit zusammen hängt, dass es einen hohen Anteil Türken unter der Bevölkerung gibt.

In der gut erhaltenen Altstadt aus dem 19. Jahrhundert (die ursprüngliche Altstadt wurde durch zwei Erdbeben und ein Großfeuer zerstört) stehen Moscheen und Kirchen einträchtig beieinander, gepflegte Herrenhäuser mit schmiedeeisernen Balkonen und Ziegeldächern laden wie auch die steilen Gassen, Zuckerbäcker (griechische und türkische Bäckereien sind berühmt für ihre leckeren Spezialitäten) und Tavernen zum Bummel und zum niederlassen ein.

Sehenswert ist auch der Markt, der jeden Samstag auf der Agora stattfindet. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, im Übermaß: Sie wollen Tomaten und Paprika, sagten Sie? Nehmen Sie doch gleich das Kilo, fangen wir doch nicht mit Kleinkram an. So oder ähnlich laufen dort die Gespräche ab, Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, Schmuck, Spielzeug, Haushaltswaren und vieles mehr werden in sehr guter Qualität zu sehr niedrigen Preisen angeboten.

Ein bisschen Feilschen gehört trotz der guten Angebote aber zum guten Ton, auch angesichts des Gedränges und der Lautstärke fühlt sich so mancher Besucher wie auf einem orientalischen Markt aus 1001 Nacht. Was Xanthi auch für kulturell interessierte Urlauber so anziehend macht, ist die nahe gelegene, antike Stadt Abdera, in der nach wie vor Grabungen durchgeführt werden.

Xanthi

Xanthi @iStockphoto/Domenico Pellegriti

Ein weiterer Anziehungspunkt für Einheimische wie Besucher sind das alljährlich stattfindende Altstadtfest und der Karneval.

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