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Mykonos

Glaubt man der griechischen Mythologie, ist es dem Helden Herakles zu verdanken, dass sich heute so viele Menschen auf Mykonos entspannen und erholen können: Er war es, der die Riesen besiegte und sie ins Meer warf, wo sie zu Stein erstarrten und schlussendlich die Insel Mykonos bildeten.

Mykonos ist eine der beliebtesten griechischen Urlaubsinseln mit wechselvoller Geschichte: Schon die Ägypter und die Italiener ließen es sich hier gut gehen. So wundert es auch nicht, wenn einige Teile der Chora, der Inselhauptstadt, sehr italienisch anmuten und ein Stadtteil sogar „Klein Venedig“ genannt wird.

Das heutige Mykonos ist eine gelungene Mischung aus gehobenem Pauschaltourismus (zu entsprechenden Preisen), Partymeile und Inselflair. Die weiß gekalkten kubischen Häuser mit ihren blauen Fensterläden, die kleinen Boote, die entlang der Promenade sanft auf den Wellen schaukeln, die Windmühlen (Kato Mili) auf dem Hügel hinter der Chora vermitteln eines: Ein traumhaftes Gefühl von Sommer, Unbeschwertheit und Natürlichkeit. Dass die schönen Häuser, die engen Gassen mit ihrem hübschen Steinboden oder die romantisch gelegenen Windmühlen zum Teil nur wegen der Touristen hergerichtet wurden, stört nur Wenige.

Die traumhaften Strände rund um die Insel wie beispielsweise Elia Beach oder auch direkt im Hafenbecken (Gilaos und Agia Anna) ziehen ebenfalls viele Urlauber an. Und vom Strand in die Disko ist es nicht weit: Direkt am Hafenbecken finden sich zahlreiche Nachtclubs und Diskotheken, in denen die Nacht regelmäßig zum Tag gemacht wird. Das Nachtleben von Mykonos ist legendär – übrigens auch unter Schwulen, die sich gern im etwas außerhalb gelegenen Partyviertel hinter den Windmühlen amüsieren.

Mykonos

Mykonos @iStockphoto/Dieter Hawlan

Wer doch einmal etwas Ruhe sucht, nimmt einfach die nächste Fähre zur Nachbarinsel Tinos oder Delos: Schlagartig ist der Trubel vorbei, antike Schätze und Naturschönheiten warten dort auf ihre Entdeckung ganz ohne Lärm und Animation.