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Reisebericht Athen, Griechenland

Aufgrund des mediterranen Klimas, das sehr milde Winter und relativ heiße Sommer mit sich bringt, haben wir uns für einen Urlaub in Griechenland in der Frühlingszeit an der Mittelmeerküste entschieden. Weiter im Landesinnern herrscht ein kontinentales Klima, so das die Temperaturunterschiede dort über das Jahr stärker schwanken. Die Winter sind also kälter und die Sommer noch heißer. Unser Ziel war ein kleiner Ort in direkter Nähe zu Athen, denn wenn man in Griechenland ist, gehört die Hauptstadt sicher auf den Reiseplan eines jeden Besuchers. Im Sommer kann es etwas zu heiß in Athen werden und durch das große Touristenaufkommen ist eine Reisezeit in Herbst oder Frühling eher zu empfehlen.

Die Stadt ist insbesondere aufgrund der vielen architektonischen Sehenswürdigkeiten des antiken Griechenland sehr interessant. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören sicher die Gebäude der Akropolis, die wirklich sehenswert sind, wenn man sich auch nur im Ansatz für die Antike interessiert. Allerdings war uns wichtig, nicht nur die typischen Touristenziele abzugrasen, sondern auch die vielen anderen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Denn die Dichte an antiken Bauwerken in Athen ist vergleichsweise groß. In unmittelbarer Nähe zur Akropolis befindet sich beispielsweise die alte Versammlungshalle der Agora, während im Norden sich der Stadtteil Kerameikos befindet, in dem sich eine Ausgrabungsstätte mit gleichem Namen befindet.

Wir haben zusätzlich das Archäologisches Nationalmuseum besucht, das einen schönen Überblick über Handwerk und Kunst der Antike gibt. Es gibt in Athen allerdings so viele Museen und antike Bauwerke, dass man innerhalb eines Urlaubs kaum die Möglichkeit hat, alles zu sehen. Da sollte man seine Besuche mit den eigenen Interessen abgleichen. Besonders empfehlenswert ist der Besuch des kleinen, fast 300 Meter hohen Berges Lykabettus, der sich mitten in Athen befindet. Man hat von dort eine hervorragende Übersicht auf die Sehenswürdigkeiten und die gesamte Stadt.

Abseits der kulturellen Sehenswürdigkeiten gibt es mit dem Omonia Platz ein Handelszentrum in Athen, in dem es eine Vielzahl an verschiedenen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten gibt. Dieser ist besonders gut zu erreichen durch die U-Bahn Station, die sich direkt unterhalb des Platzes befindet. Von dort aus hat man zusätzlich einen guten Zugang zu direkt angrenzenden Stadtteilen.

Die günstigste Möglichkeit des Reisens in Athen ist der Taxiverkehr. Man muss jedoch mit einem hohen Verkehrsaufkommen rechnen. So kann es vorkommen, dass man sich über Teilstrecken das Taxi mit weiteren Passanten teilen muss. Außerhalb der typischen Reisesaison gibt es allerdings selten Probleme.

Athen

Athen ©iStockphoto/yiannismarmaras

Wir sind recht froh gewesen, ein Hotel etwas außerhalb der Innenstadt zu bewohnen, denn auch in der Nacht kommt die Stadt nicht zur Ruhe. Das Straßenverkehrsaufkommen wird nicht geringer und die Ortschaften sind ebenfalls hell erleuchtet. Für Besucher bieten sich damit natürlich auch sehr gute Möglichkeiten das Nachtleben kennen zu lernen, seien es große Discos mit hohem Besucheraufkommen oder eine der vielen kleines Bars, in denen man sich durchaus gemütlich und in Ruhe unterhalten kann.

Etwas abseits der Stadthektik ist der Stadtteil Plaka in direkter Nähe zur Akropolis sehr zu empfehlen. Dort findet man viele kleine Shops und durch die viel ruhigere Atmosphäre und die mediterrane Vegetation hat dieser Stadtteil fast etwas von einem kleinen Dorf. Man kann sich in kleinen verwinkelten Gassen und Märkten fast etwas verlieren, aber es ist eine Möglichkeit sich in aller Ruhe zu entspannen. Es befindet sich auch sehr viele Obststände in den diversen Shops und Märkten, wobei die angebotenen Waren eine Frische aufweisen, die man aus Supermärkten in Deutschland kaum kennt.

In der Summe ist Athen sehr empfehlenswert für einige Tage, aber es gibt in Griechenland noch viele andere und vor allem ruhigere Orte, die ein mediterranes Feeling haben und Möglichkeiten zur Entspannung bieten.